Wir für Ghana!
Unsere Partnerschaft mit Tinga.

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A k t u e l l e s        K o n t a k t        A r c h i v

Wir danken allen Besuchern des Begegnungscafés für die rege Teilnahme und die interessierten Fragen!
Ausserdem möchten wir uns an dieser Stelle für die zahlreichen Spenden bedanken, insgesamt sind es 215 Euro geworden!

 

Hallo! Schon mal was von unserer neuen Partnerschaft mit der Gemeinde Christ the King Parish in Tinga (Ghana) gehört?
Nein? Na dann wird es Zeit, dass wir unser Projekt kurz vorstellen!

Ja, aber wo liegt den Tinga eigentlich? Im Norden Ghanas!

Eheleute Braune, Frau Püschel und Pater Ulrich waren um den Jahreswechsel für 10 Tage in Ghana unterwegs.
Father Martin aus der Partnergemeinde Tinga war Ihnen ein guter Reisebegleiter. Er hat der Gruppe seine weitläufige Gemeinde vorgestellt.

Dabei sind der Gruppe drei Projekte ins Auge gestochen, mit denen wir unserer Partnerschaft anfangen wollen, zu untermauern.

Heute stellen wir Ihnen diese drei möglichen Projekte vor, von denen wir in naher Zukunft eines vorrangig unterstützen möchten.


Jetzt liegt es an Ihnen! Welches Projekt spricht Sie an?
Wofür könnten Sie sich vorstellen, sich zu engagieren?





Rahmenbedingungen für Bildung
    Die Sanierung der Grundschule in Nuoyir

Der Staat hat die Grundschule „Nuoyir“ vor ca. 3 Jahren erbaut und der katholischen Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt. Eigentlich sollten dort Jungen und Mädchen unterrichtet werden. Doch leider sind an dem Gebäude mehrere Mängel, die eine Benutzung unmöglich machen. So sind die Stützpfeiler derart marode, dass schon die blanke Bewehrung zu sehen ist. Werden diese Pfeiler nicht bald wieder hergerichtet, droht auch das Dach einzustürzen. Würden Sie Ihr Kind/Enkelkind in so einem Schulgebäude das Ein-mal-eins lernen sehen wollen?

Das Fundament ist ziemlich hoch. Ein Hochwasserschutz in der Savanne? Quatsch! Wer möchte aber morgens gern schon mit Nagern im Schulunterricht sitzen und sein karges Pausenbrot noch „teilen“ müssen?!

Viel wichtiger ist aber auch, dass die kleinen maroden Holzgerüste als Treppen zum Eingang des Schulgebäudes ausgedient haben.
Würden Sie Ihrem Kind/Enkelkind so einen Kletterakt nach ellenlangem Schulweg mit schwerem Ranzen jeden Tag zumuten wollen?

Was halten Sie davon, Jungen und Mädchen in Nuoyir die Chance zu geben, in einer schönen Schule zum Unterricht zu gehen?
Lernt es sich bei heißem Wüstentemperaturen oder ständigem Savannenregen nicht besser mit einem tragbaren, dichten Dach über dem Kopf?



Platz für ein Miteinander
    Das Begegnungszentrum

Was passiert Ihrem Haus, wenn auf einmal der Kredit von der Bank nicht ausgezahlt wird?
Es liegt brach. Im Rohbau. Ohne Fenster. Ohne Türen. Ohne Dach.
Wo soll da Begegnung stattfinden? Wie kann sie so stattfinden?

Auf dem Gelände der Missionsstation in Tinga befindet sich ebenso ein „Besprechungsraum“. Dieser ist gleichzeitig auch Empfangsraum für Gäste, Speiseraum und Aufenthaltsraum für die Gemeinde. Die weiteren begonnenen Räume sollen mal Gästezimmer, Toiletten und Duschen werden. Doch wie soll eine Jugendbegegnung stattfinden, wenn nicht mal für die nötigsten Bedürfnisse Platz ist? Wie kann der Pfarrer eine Predigt vorbereiten, wenn er nur im eigenen Schlafzimmer, unter freiem Himmel oder im lauten „Besprechungs-Speiseraum“ Platz dafür findet?

Wo würden Sie dann das Gemeinde-Archiv unterbringen? Im Kleider- oder im Vorratsschrank? Und das Beichtgespräch gleich im Schlafzimmer des Pfarrers oder Kaplans?

Das Gelände verfügt auch über einen großen freien Platz, der in der Trockenzeit immer wieder für Begegnungen genutzt wird. Doch wie soll bei stechendem Sonnenschein (40°C) und in der Regenzeit im Schlamm eine Zusammenkunft stattfinden? Ausfallen lassen für gut 6 Monate im Jahr?

Was halten Sie davon, wenn wir es Jung und Alt, Kindern und Jugendlichen aber auch Frauen und Männern ermöglichen, dass sie sich ganzjährig im Begegnungszentrum treffen können?



Hilfe zur Selbsthilfe
    Das Lastenmotorrad

Hätten Sie gedacht, dass es in Ghana Lavagestein gibt?
Aber ja! Und dieses Gestein ist fest genug, damit man daraus etwas bauen kann. Wofür? Häuser zum Beispiel!

Die Christ the King Parish-Gemeinde in Tinga hat bereits Mittel gefunden, dieses Gestein abzubauen.
So werden mit Widiasägeblättern die roten Steine ausgesägt und abgebrochen. Welchen Vorteil das mit sich bringt?
Es muss kein Beton gekauft werden und die Lavasteine können im Gegensatz zu den hergestellten Betonklötzern Witterungen besser stand halten. Zudem bedarf es nicht eines extra Putzes. Können Sie sich vorstellen, in einem Ziegelhaus Zeit zu verbringen? Wie viel schöner dies für das Auge wirkt als ein Betonklotz, der bröckelt?

Schon mal was von einem Tricyle oder auch Trike gehört? Nein? Wozu denken Sie?
Leider liegen die Gesteinsvorkommen nicht immer direkt an der Hauptstraße. Oft sind sie weitab von öffentlichen Straßen, so dass LKWs keinen gut befahrbaren Zugang finden. Aber mit diesen „Tricycle oder Lastendreirad“, sprich also umfunktionierte Motoräder mit Ladefläche, kann (fast) jeder die Steine transportieren! Die Pfarrgemeinde könnte mit einem solchen Motorrad selbst die Transportdienste vom Steinbruch zu den Baustellen organisieren.

Was halten Sie davon, wenn wir es der Gemeinde ermöglichen, Steine für den Eigenbedarf abzubauen, aber auch neue Möglichkeiten zu entdecken und durch den Verkauf der Steine neue finanzielle Einkünfte zu erschließen?


Jetzt sind Sie gefragt!
Welches Projekt erhält Ihre Stimme?

Keine Registrierung nötig, die Abgabe der Stimme kann gern mit Pseudonym
oder Initialien erfolgen, der Name in Klarschrift wird nicht benötigt!
> > > Hier geht es zur Onlineumfrage über Doodle < < <

Die Abstimmung läuft bis zum 31.08.2018!
Das Gesamtergebnis der Stimmzettel sowie der Onlineumfrage
werden wir Ende September hier online stellen.


Möchten Sie mit uns in Kontakt treten? Ja?!
Dann erreichen Sie uns unter ghana@johannes-bosco-magdeburg.de


Na und wenn ich nun etwas spenden möchte?!
Kontoverbindung der Pfarrei:
Konto-Inhaber: Kath. Pfarrei St. Johannes Bosco
IBAN: DE09 2003 0000 0029 8382 27
BIC: HYVEDEMM300

Wir würden uns freuen, wenn Sie für die eindeutige Zuordnung
im Verwendungszweck “Ghana” oder “Wir für Ghana” einfügen.
Danke!

Und am besten gleich vormerken: Auf dem Gemeindefest
am 25. August 2018 in St. Agnes haben Sie die Möglichkeit,
direkt mit uns ins Gespräch zu kommen! Wir sehen uns!


 


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